Eure Stimmen sind die Grundlage meiner Angebote

Im Alltag mit Typ-1-Diabetes geht es um weit mehr als um das Blutzuckermessen, das Berechnen von Kohlenhydraten und die Abgabe von Insulin. 
Um meine Angebote wirklich an den Bedürfnissen der Betroffenen auszurichten, habe ich eine ausführliche Zielgruppenbefragung durchgeführt.

Ziel war es, besser zu verstehen:

  • welche Herausforderungen Menschen im Alltag besonders belasten
  • welche Unterstützung sie sich wünschen
  • welche Rahmenbedingungen Angebote für sie alltagstauglich machen

Die Ergebnisse haben mich berührt und ich nutze sie als Grundlage für meine zukünftigen Ideen und Angebote. 

An der Befragung nahmen insgesamt 30 Personen teil.
Davon leben 29 Personen mit Typ-1-Diabetes, eine Person gab eine andere Diabetesform an.

Die Mehrheit der Teilnehmenden bringt eine langjährige Alltagserfahrung mit Diabetes mit:

  • 17 Personen leben seit mehr als 10 Jahren mit der Erkrankung
  • 7 Personen seit 5–10 Jahren
  • 4 Personen seit 1–5 Jahren
  • 2 Personen seit weniger als einem Jahr

Damit spiegeln die Ergebnisse vor allem die Perspektive von Menschen wider, für die der Diabetes ein dauerhafter Bestandteil ihres Lebens ist.
Gleichzeitig werden auch die Erfahrungen von Menschen sichtbar, die sich noch in einer früheren Phase nach der Diagnose befinden.

Diese Mischung ermöglicht einen differenzierten Blick auf die Herausforderungen im Alltag, von den ersten Anpassungsprozessen bis hin zur langfristigen mentalen Belastung und Ressourcenentwicklung.

Zentrale Erkenntnis: Die größte Belastung ist die mentale

Viele Teilnehmende beschrieben den Alltag mit Diabetes als dauerhaft fordernd.
Besonders häufig genannt wurden Gefühle wie:

  • Frustration
  • Erschöpfung
  • Überforderung

Dabei geht es nicht um fehlendes Wissen, sondern um die kontinuierliche Verantwortung und den Wunsch, mit den eigenen Gedanken und Sorgen nicht allein zu sein.

 

Der Wunsch nach echtem Austausch und Entlastung

Ein zentrales Ergebnis der Befragung ist der große Wunsch nach:

  • einem geschützten Raum
  • Austausch mit Menschen, die wirklich verstehen
  • mentaler Entlastung im Alltag

Nicht ein weiterer Schulungskurs steht im Vordergrund, sondern Begleitung, Verständnis und alltagstaugliche Strategien.

 

Wie Angebote gestaltet sein sollten

Damit Angebote gut in den Alltag integrierbar sind, wurden besonders häufig genannt:

  • kurze Einheiten (ca. 60 Minuten)
  • Abendtermine
  • regelmäßige Treffen über mehrere Wochen

Beim Format zeigt sich eine große Offenheit:
Für die meisten ist nicht entscheidend, ob ein Angebot online oder vor Ort stattfindet , sondern ob es sich sicher, passend und unterstützend anfühlt.

Gerade für Menschen im ländlichen Raum ermöglichen Online-Angebote einen niedrigschwelligen Zugang, daher werde ich neben Angeboten in Präsenz auch einen Fokus auf online Angebote setzten. 

 

Finanzielle Rahmenbedingungen

Viele Teilnehmende gaben an, dass Angebote für sie vor allem dann möglich sind, wenn sie:

  • finanziell gut tragbar sind
    oder
  • von der Krankenkasse bezuschusst werden.

Auch diese Rückmeldung fließt direkt in die Entwicklung meiner Angebote ein.

 

Was aus den Ergebnissen entsteht

Aus dieser Befragung wird ein Angebot entwickelt, das:

  • mentale Entlastung in den Mittelpunkt stellt
  • Körper und Achtsamkeit als Ressource nutzt
  • Austausch in einem geschützten Rahmen ermöglicht
  • alltagstauglich und gut erreichbar ist

Du hast mit deiner Teilnahme also ganz konkret mitgestaltet.

Ich danke allen Teilnehmenden für ihre Offenheit, ihr Vertrauen und ihre ehrlichen Einblicke.

Diese Ergebnisse zeigen einmal mehr:
Wir brauchen Räume, in denen nicht der Diabetes im Mittelpunkt steht, sondern wir als Person. 

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